Unterschiedliche Menschen benutzen unterschiedliche Handys
von Andreas Mettler am 03.06.2008 Längst ist das Mobiltelefon kaum mehr mit jenen grauen Fernsprechapparaten zu vergleichen, die vor wenigen Jahrzehnten noch von Mitarbeitern der Postbehörde stationär in die Wohnungen eingebaut werden konnten. Eine Auswahl der Endgeräte war praktisch nicht existent und technisch auch nicht erwünscht. Selbst der Telefonanschluss war nicht frei verfügbar, sondern endete tief in der Wand unter der Tapete. Sowohl im Festnetz, wie auch beim Mobiltelefon besteht heute eine große Auswahl an Anwendungen und technischen Lösungen, die weit über das Telefonieren hinausgehen und wer sich etwas Zeit nimmt, sich in der Vielfalt der Angebote zurecht zu finden, mag sicherlich schon bald ein Handy finden, das tatsächlich seinen Vorstellungen entspricht. Manche Menschen verstehen Handys primär als ein Gerät zur Kontaktaufnahme in Notfällen. Bei einem Autounfall oder einer Autopanne kann schnell der Notruf oder der Pannendienst gerufen werden und auch in Situationen, in denen sich beispielsweise ältere Menschen bedroht fühlen, dient das Handy zur schnellen Abwehr des Verursachers. Senioren freuen sich über Sonderausführungen mit extra großen Tasten und viele junge Mädchen ziehen es vor, schöne Handys in rosa oder pink zu erweben. Sonderfunktionen wie die eingebaute Kamera, der MP3 Player oder Handyspiele sind nicht jedermanns Sache, versetzen den Besitzer des Mobiltelefons jedoch in die Lage vielfältige Anwendungen ausführen zu können, ohne dabei ein Arsenal an unterschiedlichen Gerätschaften mit sich führen zu müssen.
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