Sind Kinder die besseren Golfspieler?
von Andreas Mettler am 03.06.2008 Viele Menschen denken im Zusammenhang mit dem Golfsport noch immer an eine Aktivität, die insbesondere von älteren Menschen ausgeübt wird. Das Klischee der elitären Sportart, die ohne eine kostenintensive Mitgliedschaft im Golfclub kaum ausgeübt werden kann, haftet diesem Sport, dessen Zugang in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend erleichtert worden ist, noch immer an. Nicht selten erwartet einem auf dem Golfplatz allerdings ein Bild, das mit dem traditionellen Klischee des Golfsportes nur wenig gemein hat: Junge Menschen und auch Familien mit Kindern haben den beliebten Sport mit dem Golfball längst für sich entdeckt. Dies mag auch darin begründet sein, dass der Golfsport von Menschen gleich welchen Alters adäquat ausgeübt werden kann, setzt er im Allgemeinen weder außergewöhnliche Ansprüche an die köperliche Kondition, noch das Freisetzen kurzfristiger ungewöhnlicher Muskelleistungen voraus. So können sowohl Senioren, wie auch Kinder, mit etwas Fingerfertigkeit, motorischem Feingefühl und einer guten Koordination zwischen Hand und Auge gute Leistungen im Golfsport erbringen. Wie in den Golfnachrichten immer wieder zu hören ist, haben nicht wenige Profi Golfer schon im Kindesalter ihre ersten Turniere gewonnen und der Gedanke liegt nahe, Kinder seien die besseren Golfspieler. Natürlich gilt auch beim Golfsport die Devise: „Früh übt sich“, doch auch wer später erst zu dieser Leidenschaft an der frischen Luft findet, wird nicht selten feststellen, dass mit etwas Training und regelmäßigem Engagement oft gute Leistungen zu erbringen sind, auch wenn der Sport noch nicht im Kindesalter erlernt worden ist.
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