So unterschiedlich können Kfz Versicherungen sein
von Andreas Mettler am 05.06.2008 Wenn zwei Menschen die monatlichen Beträge ihrer Kfz Versicherung vergleichen, wird man nur selten zwei mal exakt den selben Betrag finden. Wie ergeben sich solche Unterschiede? Sind nicht alle Autofahrer gleich? Keineswegs, mag die Antwort lauten von denjenigen, die sich schon einmal mit der Frage befasst haben, wie die monatlichen Beiträge einer Autoversicherung zustande kommen. Ein Kriterium, das die Höhe einer Kfz Versicherung bestimmt, ist die Fahrpraxis des gewöhnlichen Pkw Führers. Je länger der Fahrer unfallfrei gefahren ist, desto günstiger wird auch seine Kfz-Versicherung. Dies ist eine recht nachvollziehbare Staffelung, belasten doch Unfallfahrer auch ihre Autoversicherung in ungewöhnlichem Maße und sind somit mittelbar auch für höhere Beitragszahlungen aller anderen Mitglieder der selben Versicherung mitverantwortlich. Ein anderer Aspekt, der in die Beitragsbemessung einer jeden Autoversicherung einbezogen wird ist die Region, in der das Fahrzeug eigesetzt wird. In Ballungsgebieten ist die Unfallgefahr aufgrund der höheren Verkehrsdichte auch wesentlich ausgeprägter als auf dem Lande. Es wäre nicht schlüssig, wenn Landbewohner, die nur selten Unfälle verursachen höher belastet werden würden, nur weil das Unfallrisiko der Stadtbewohner, die Versicherungskassen und besonderem Maße beanspruchen. Auch der Fahrzeugtyp fliest meist in die Berechnung der Autoversicherung mit ein. So sind Fahrer von Sportwagen viel häufiger die Verursacher eines Unfalles als die Fahrer von Kleinwagen. Aus diesen Kriterien, und einigen mehr, ergeben sich Beiträge für die Kfz-Versicherung die unterschiedlicher kaum sein könnten.
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