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Die optimale Sehhilfe aus dem Internet

von Andreas Mettler am 10.07.2008
Bald gibt es für alle Arten von Sehschwächen Kontaktlinsen. Wird die Brille einmal nur noch als modisches Accessoire oder als Sonnenschutz überleben? Dem ist nicht so, sind sich Spezialisten einig. Denn auch die Brille entwickelt sich weiter und stellt eine immer mehr den Menschenbedürfnissen angepasste Sehhilfe dar. Wir leben in einer visuellen Welt der Automaten, der Computer, des Verkehrs. Wer schlecht sieht, findet sich auch schlecht zurecht. 52 Prozent der schweizerischen Bevölkerung benötigen eine Sehhilfe. Noch genauer: 46 Prozent tragen eine Brille, 2 Prozent Kontaktlinsen und 4 Prozent beides.

Da erstaunt es nicht, dass die Produzenten alles tun, um ihre Produkte einer möglichst breiten Kundschaft anzupassen. In der Nähe des Zürcher Hauptbahnhofs befindet sich eines der grössten europäische Brillengeschäfte, ein mehrstöckiges Supercenter mit 18 500 Brillenfassungen auf 700 m² Verkaufsfläche. Was man hier alles an Modellen findet, überstiegt die menschliche Vorstellungskraft. Eine noch breitere Palette von Sehhilfen gibt's im Internet. Hier wird nicht nur die klassische Brille angeboten, sondern auch eine ganze Reihe von ausgeklügelten, oft in handliche Geräte eingebaute Lupen, die das Lesen oder Fernsehschauen erleichtern können.

Eine Sehhilfe wird oft von älteren Menschen benötigt. Besonders wenn sie das ganze Leben ohne Sehprobleme gelebt haben, sind sie oft nicht bereit, sich im Alter auf Kontaktlinsen oder das permanente Tragen einer Brille einzulassen. Gerade für diese Menschen sollte das Internetangebot eine interessante Quelle sein. Hier werden heutzutage zum Beispiel spezielle, in Folien eingebaute Lupen angeboten, die das Lesen von Korrespondenz oder Zeitungsartikeln erleichtern. Für Auffuhr hat auch eine Sehhilfe für das TV gesorgt. Die handliche Brille, die vor dem Fernsehschauen aufgesetzt wird, erlaubt es Menschen mit Sehschwäche, das Bild bis doppelt so gross zu sehen. Da hat man das Gefühl gleich im Kino zu sitzen.

Leider finden sich aber gerade ältere Menschen im Internet nicht zurecht. Vielleicht ist es deshalb die Rolle der Kinder und Enkel, ihren Grosseltern die passende Lösung zu zeigen.

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