Was ist eigentlich Vitamin E
von Hans P. Wiessler am 26.09.2008 Der wissenschaftliche Ausdruck für das Vitamin E ist Tocopherol. Wie auch beim Vitamin B handelt es sich beim Vitamin E um eine Gruppe verschiedener Vitamine, die im Körper verschiedene Aufgaben wahrnehmen. Die wichtigste Aufgabe des Vitamin E ist beispielsweise die Abwehr der so genannten freien Radikalen. Hierbei handelt es sich um Stoffe, die die Zellen angreifen und zerstören und für eine Vielzahl von Erkrankungen verantwortlich gemacht werden. In diesem Fall sorgt das Vitamin E also für einen aktiven Zellschutz. Zudem sorgt das Vitamin E auch für die Zellerneuerung, ist also für den Wundschluss sehr wichtig.
Viele Menschen leiden an einer Vitamin E Mangelerscheinung, ohne es zu wissen. Typischen Anzeichen für einen Mangel an Vitamin E sind: Konzentrationsstörungen, Müdigkeit, Arteriosklerose oder schlecht heilende Wunden. Die zellerneuernde Wirkung hat dazu geführt, dass die Kosmetikindustrie immer mehr Produkte auf den Markt bringt, die Vitamin E enthalten. Vor allem in der „Anti-Aging-Pflege“ ist Vitamin E ein wichtiger Bestandteil und wird oft Werbewirksam eingesetzt und durch verschiedene Vertriebs- und Werbekanäle probagiert. Nur die wenigsten Produkte gegen Falten und dem „Älter werden“ kommen noch ohne dieses Vitamin aus.
Besonders für Personen, die an Neurodermitis erkrankt sind, hat sich die Gabe von Medikamenten, z. B. von Salben, in denen Vitamin E enthalten ist, bewährt. Die Zellstruktur hat sich dadurch oft merklich verbessert. Vitamin E kommt hauptsächlich in Sojaprodukten vor, hier jedoch ebenfalls auch nur in sehr geringer Konzentration. Um den Vitamin E Bedarf dauerhaft zu decken, ist eine Gabe in Form von Medikamenten, Salben oder Nahrungsergänzungsmittel die dieses in hoch konzentrierter Form zur Verfügung stellen oft ratsam.
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