Musische Bildung
von Frank Müller am 25.02.2009 Musik gehört seit je her zum Menschen, seiner Erziehung und seiner Kultur. Kinder und Jugendliche singen und musizieren von sich aus gerne und oft. Sie haben ein vergleichbar natürliches Gefühl für den Klang und die Harmonie. Wird das in der Erziehung bedacht und sogar gefördert, entwickelt das Kind ein gesundes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl durch die gestärkte innere Haltung. Das Kind/ der Jugendliche entwickelt mit der Zeit ein Gespür für seine eigene Gefühlslage. Seine Wahrnehmung wird gefördert und sensibilisiert und ein mindestens ebenso wichtiger Nebeneffekt ist der Spaß. Der darf nicht unterschätzt werden. Vor allem in der Gruppe macht den Kinder das Singen Spaß. Auch wenn anfänglich Hemmungen zu sehen sind, kommen die Kinder mehr und mehr aus sich heraus und lernen so sich in einer großen Gruppe wohl zu fühlen. Eine gute Voraussetzung für spätere Teamarbeit im Beruf. Wer sein Kind in dieser musischen Richtung fördern will der kann sein Kind an einem Musikgymnasium oder einem musisches Internat anmelden. Hier kennt man die Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Die speziell ausgebildeten und erfahrenen Lehrer und Musikpädagogen üben mit den Kindern. Beim Singen in der Gruppe oder im Einzelunterricht wird der Klang der Stimme trainiert. Hinzu kommen Unterrichtsstunden zum musizieren mit Klavier, Gitarre, Schlagzeug oder der Geige. Natürlich wird im Musikinternat auch viel Wert auf die nicht musische Bildung gelegt. So stehen neben den musischen Fächern auch die wichtigen Fächer für das Abitur auf dem Stundenplan. Mathematik, Deutsch, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaften sind dabei selbstverständlich. Denn mit einer rein musischen Bildung kommt das Kind auch nicht weiter. Aber in Verbindung kann es aus einem Kind einen entspannten und glücklichen Erwachsenen machen.
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