Feuchte Wände sind nicht nur ärgerlich
von Andreas Mettler am 11.03.2009 Wenn sich die schwarzen Flecken unter der Tapete zeigen, wenn sich die Tapete von den Wänden wellt, dann ist es meist schon sehr weit fortgeschritten mit einer Gefahr, die in geschlossenen Räumen grundsätzlich droht, Wandschimmel. Wie man bei einer Gesundheitsberatung bei Schimmel erfahren kann, zählt Wandschimmel und dessen Sporen zu den Wohngiften, die die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem belasten, Allergien begünstigen und besonders für Kleinkinder und alte Menschen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen. Da helfen dann auch keine neuen Tapeten mehr oder ein Schutzanstrich der feuchten Wand, denn die eigentliche Ursache wird dabei oftmals nicht eliminiert. Statt dessen sollte man eine Mauerentfeuchtung durchführen oder installieren, um die Wand dauerhaft trocken zu legen und damit die Wohnqualität zu verbessern. Um Wandfeuchte vorzubeugen, empfiehlt es sich, regelmäßig zu lüften und dadurch die feuchte Luft auszutauschen. Das gilt im besonderen Maße auch im Winter, hier sollte regelmäßig durch Stoßlüftung die Raumluft erneuert werden. Auch sonst sollte man die feuchten Wände ernst nehmen und sofort nach ihrer Entdeckung gegen sie und die Ursachen der Feuchtigkeit vorgehen, die Vogel-Strauß-Taktik ist hier nicht angebracht, im Interesse der Gesundheit. Denn Schimmelsporen können krank machen und Krankheiten begünstigen, denn sie belasten die Atemluft und reichern diese mit ihren toxischen Stoffen an, wodurch jeder Atemzug neues Gift in den Körper transportiert.
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