Knapp 3% aller Werktätigen sind betroffen
von Andreas Mettler am 21.04.2009 Aktuellen Studien zu Folge werden in der Bundesrepublik am Arbeitsplatz über eine Millionen Menschen regelmäßig Opfer von Mobbing. Mobbing bezeichnet dabei eine gezielte Diskreditierung und Schikanierung ddurch einen oder mehrere andere Menschen, in der Regel einhergehend mit eine passiven Haltung vom Mobbingopfer, das dadurch seinen Anteil an dem Fortbestand des Zustandes trägt. Die Auswirkungen sind dabei für das Opfer oftmals Stress mit steigender Wirkung, die dann bis zu körperlichen Ausfallerscheinungen oder dem Wechsel des Arbeitsplatzes führt. Als Vorgesetzter obliegt einem Manager dabei eine besondere Verantwortung für das Wohlergehen der Mitarbeiter, denn nur gesunde und motivierte Mitarbeiter sind in der Lage, die erwartete Leistung zu erbringen, was sowohl die Arbeitsquantität als auch die Arbeitsqualität angeht, und ein Mitarbeiter, dessen Fehlzeitenkonto hoch ist oder der den Wechsel des Arbeitsgebers in Erwägung zieht, um den Anfeindungen am bisherigen Arbeitsplatz zu entgehen, kann nicht im Interesse einer Führungskraft sein. Daher buchen immer mehr Unternehmen ein geeignetes Führungskräfte Coaching, um ihren Managern Werkzeuge an die Hand zu geben, wie mit solchen Situationen umzugehen ist, wie sie rechtzeitig erkannt werden können und welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um dem Treiben Einhalt zu gebieten und nicht weitergehende Konsequenzen zu erdulden. Hier werden Indikatoren vermittelt, die auf Mobbing hinweisen, Verhaltensregeln im Umgang mit Opfern und Tätern trainiert und Hinweise vermittelt, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um ein möglichst gesundes Sozialklima zu schaffen und so den Nährboden für Mobbing möglichst gering zu halten und damit auch das Auftreten dieses unsozialen Verhaltens.
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