Bargeld schnell und sicher
von Andreas Mettler am 16.07.2009 Jeder kann schneller als ihm lieb ist in die Situation geraten, rasch über eine gewisse Summe an Bargeld verfügen zu müssen. Beispielsweise, wenn nicht genügend Spielraum war, ausreichend Ersparnisse zu schaffen und eine Reparatur ansteht. Wer dann zur Bank geht, um einen Barkredit zu bekommen, wird zumeist mit viel Bürokratie und komplizierten Verträgen überhäuft. Für viele Banken ist es außerdem nicht lukrativ genug, derartige Kredite zu vergeben. Immer mehr Menschen wenden sich daher an ein Pfandleihhaus. Hier bekommt man schnell und unkompliziert die gewünschte Summe und ist wieder liquide. Dabei ist weder eine Lohnbescheinigung noch eine Finanzauskunft nötig. In speziellen Auto-Pfandhäusern wird der Wagen als Pfand hinterlassen. Je nach Wert des Fahrzeugs erhält man dafür eine Bargeldsumme ausbezahlt und einen Pfandschein. Dieser ist nötig, um das Auto wieder auszulösen. Der Wagen parkt bis zur Auslösung sicher in einer Halle. Sollte es nach Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit nicht möglich sein das Fahrzeug wieder auszulösen, wird der Wagen versteigert. Übersteigt der Erlös aus der Versteigerung Kreditsumme, Zinsen, Gebühren und sonstige Kosten, gehört diese Summe dem ehemaligen Besitzer des Wagens. Andererseits besteht immer die Möglichkeit, das Auto früher wieder auszulösen. Ein Pfandkredit ist völlig rechtmäßig nach deutschem Recht. Pfandleihhäuser werden in regelmäßigen Abständen kontrolliert und müssen über eine Betriebsgenehmigung verfügen. Insofern ist es sicher, einen derartigen Kredit aufzunehmen. Persönliche Angaben werden nicht abgefragt und Daten auch nicht weitergegeben. Daher ist eine maximale Diskretion garantiert. Da sich für eine kurze Laufzeit die Aufnahme eines derartigen Barkredites durchaus rechnet, erübrigen sich Befürchtungen, dass Pfandleihhäuser zu teuer kommen.
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