Mehr Flexibilität dank Industriestrom
von Andreas Mettler am 06.11.2009 Strom für den privaten Haushalt kann bereits seit einigen Jahren auch von anderen Anbietern und muss nicht mehr vom regional vorhandenen Versorger bezogen werden. Diese Liberalisierung des Strommarktes sollte den Wettbewerb der Stromanbieter stärken und damit die Position des Verbrauchers. Die Verbraucher wechseln jedoch durchaus zögerlicher als erwartet, trotzdem der Wechsel vergleichsweise einfach ist. Doch nicht nur im Bereich des Stromes für private Haushalte ist der Markt durchlässiger geworden, auch die Industrie kann Strom nun von einer breiten Auswahl an Anbietern beziehen. Da hier sehr viel größere Mengen an Strom abgenommen werden, ist hier die Bereitschaft, den Anbieter zu hinterfragen und sich ggf. nach einem besser geeigneten Partner umzusehen, hier größer. Profitieren können davon die Stromanbieter, die ihren Kunden neben konkurrenzfähigen Preismodellen auch hohe Service- und Versorgungsqualität anbieten. Zudem ist Flexibilität immer mehr gefordert, etwa auch in der Gestaltung von Angeboten für die Industrie. Denn manche Unternehmen wollen Planungssicherheit haben, andere wollen die Chancen auf dem Strommarkt für sich nutzen und an den möglicherweise in Zukunft sinkenden Energiepreisen sofort teilhaben, punkten kann hier ein Anbieter, der auf beide Interessen mit unterschiedlichen Produkten reagiert. Industriestrom bietet Flexibilität und diese Flexibilität kann ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb sein, das gilt sowohl für die Energieversorger wie auch für ihre Kunden, die national wie international sich gegen ihre Marktbegleiter behaupten müssen.
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