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Reisen in Japan bis nach Kyushu für das gewisse Etwas

von Sandra Berger am 03.08.2010

Kyushu liegt im Süden Japans. Die Insel Kyushu ist ausgesprochen bergig und liegt in den Subtropen. Wer nach Kyushu reist, sollte warmes Wetter mögen. Wer seine Reise nach Japan nach Kyushu plant, muss auf spannende Sehenswürdigkeiten nicht verzichten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt zum Beispiel der Ohori-Park. Er liegt mitten in der Stadt und gilt als einer der schönsten Parks Japans. Auch seine Umgebung ist phantastisch, denn die Ruinen der alten Burg Fukuoka wurden nie entfernt und liegen direkt neben dem Park. Gut zu erreichen ist der Park während der Reisen in Japan. Selbst wenn man sich in Japan gar nicht auskennt, bekommt man eine gute Busverbindung. Der Park ist nicht nur für Touristen aus aller Welt das Ziel der Reisen in Japan, sondern wird auch von Japanern gern besucht. Optimal erreicht man den Ohori Park während der Reisen in Japan mit der U-Bahn. Im Park gibt es einen See, der zum Verweilen einlädt und ein guter Ort ist um sich zu orientieren. Dieser See war einst der Burggraben der bekannten Burg. Heute gibt es im diesem See jede Menge der typischen japanischen Karpfen.

Auf der Insel Kyushu liegt auch Nagasaki, ein wichtiges Ziel während der Reisen in Japan. Eine Stadt, die jedem Menschen bekannt ist, egal wie sehr er politisch interessiert ist. Nagasaki wurde am 9. August 1945 von der zweiten Atombombe getroffen. Die erste hatte Hiroshima getroffen. Grund für den zielgerichteten Abwurf war die Tatsache, dass in Nagasaki eine große Schiffwerft war, die man zerstören wollte. Deshalb wurde die Atombombe mit dem Namen Fat Man über der Mitsubishi Fabrik abgeworfen. Beabsichtigt war das nicht, aber das Wetter machte den exakten Abwurf unmöglich. Für Nagasikis Einwohner spielte das keine Rolle. Fat Man tötete 36.000 Menschen. In den darauf folgenden Monaten starben noch einmal über 70.000 Menschen an den Folgen der atomaren Verseuchung, so dass man bis in die 50er Jahre bis zu 140.000 Opfer zählte. Bis heute ist Nagasaki anders als alle anderen Städte Japans, wie man während der Reisen in Japan sofort bemerken wird. Nach dem atomaren Angriff und dem Wiederaufbau wanderten viele Christen nach Nagasaki. Das ist bis heute so. Die Denkmäler, die an den Krieg erinnern, sind eine wichtige Anlaufstelle, besonders für Deutsche, die sich intensiv mit der Geschichte des zweiten Weltkrieges befassen. Eines dieser Denkmäler ist das Torii, was übersetzt so viel heißt, wie: der Platz auf dem ein Vogel sitzt. Torii stehen vor den Shinto-Schreinen, die man überall in Japan sehen kann. In Nagasaki ist das einbeinige Torii eins der Trümmer, die man hat stehen lassen. Das Atombombenmuseum wird während der Reisen in Japan nicht nur Touristen empfohlen. Auch Japaner reisen hierher um sich mit ihrer Geschichte zu befassen.
Weitere Informationen:Afrika – mehr als nur ein Urlaubsziel
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