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von Mirjam Hodel am 20.11.2010
Ich mache gerade eine Sprachreise in Spanien, genauer gesagt bin ich in Salamanca, einer kleineren Stadt in Kastilien-León, circa 220 Kilometer nordwestlich von Madrid gelegen. Sie wird vor allem von der Universität und den vielen Kirchen und Klostern geprägt. Die Universidad de Salamanca ist eine der ältesten in Europa und mehr als 40.000 Studenten und Studentinnen sorgen dafür, dass die Stadt stets lebendig ist.
Wenn man nach Salamanca fährt, kann man schon von weitem die Türme der Kathedralen sehen. Es gibt zwei Kathedralen, die miteinander verbunden sind und aus dem 12. und 16. Jahrhundert stammen. Man sollte es sich nicht lassen, auf den Turm der Catedral Nueva zu steigen. Hier noch ein Geheimtipp: Dienstags morgens ist der Eintritt frei.
Überall in der Stadt sieht man Bilder und Figürchen eines Frosches und man fragt sich, was dieser zu bedeuten hat. Dieser geheimnisvolle Frosch ist an der Fassade des alten Universitätsgebäudes versteckt. Diese ist über und über verziert mit Figürchen aus Sandstein und irgendwo dazwischen ist ein Frosch versteckt. Die Legende besagt, dass, wer den Frosch findet, Glück haben wird.
Natürlich wollte auch ich Glück haben und habe mich auf die Suche gemacht. Da stand ich also, mit dem Kopf im Nacken unter der gleissenden Augustsonne. Ein Freund kam mit mir und sagte, er habe ihn in seinen drei Jahren hier noch nicht gefunden. Ich selber habe ihn erst beim dritten Versuch entdeckt und das auch nur per Zufall. Und danach hatte ich tatsächlich Glück: am nächsten Tag bekam ich die Zusage für eine super Wohnung und ich habe bis jetzt schon dreimal Geld gefunden: zweimal einen Fünf-Euro-Schein und einmal einen Fünfzig-Euro-Schein mitten auf der Plaza Mayor. Wer hätte gedacht, das Spanisch lernen in Spanien so lukrativ sein kann…Weitere Informationen:Urlaub in Kroatien
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