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von Andreas Mettler am 26.11.2010
Viele Hausfrauen oder auch Menschen, die zuhause ihr Büro oder ihre Werkstatt haben, werden gerade in der dunklen Jahreszeit im Laufe des Tages immer wieder mal magisch von einem ganz bestimmten Möbel angezogen. Es ist das Bett. Meist ist dafür während der Arbeit einfach keine Zeit, aber manch einer nimmt sich gezielt jeden Tag eine Viertelstunde um einen „Power-Nap“, zu machen. Auf Deutsch vielleicht „Kraft-Nickerchen“ nennt man den kurzen, nur wenige Minuten andauernden Schlaf, der im Nachgang nicht noch müder macht, sondern den Schläfer tatsächlich ausruhen lässt und gestärkt und hellwach wieder an die Arbeit schickt.
Weil die Versuchung so groß ist, sich in der gut duftenden und kuscheligen Bettwäsche zu verlieren, wagen manche der Heimarbeiter erst gar nicht das Schlafzimmer zu betreten. Sie legen sich samt Bekleidung auf die Couch und dann ist man auch gleich nach dem Aufwachen schon angezogen. Mit seinem Arbeits-Outfit legt sich niemand ins schön gemachte Bett. Da zieht man sich aus, schmiegt sich in die weiche Bettwäsche, lässt den Kopf tief ins Kissen sinken und seufzt einmal genießerisch, weil es so gut tut. Aber in diesem Ambiente ist schnell mal eine halbe Stunde verschlafen und wenn sich dann zufällig auch noch der Partner dazugesellt, wird es schon schwieriger, sich nur für einen Power-Nap lang zu legen. Aber die Wissenschaft sagt, auch Kuscheln ist gesund, mindestens so gesund wie der Kurzschlaf und daher sollte sich niemand ein schlechtes Gewissen machen. Der Arbeitstag ist schließlich noch lang genug und ausgeruht arbeitet man sowieso schneller, weil effektiver.Weitere Informationen:
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