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von Andrea Claudia Delp am 01.12.2010
Am Anfang einer Existenzgründung steht eine Geschäftsidee. Wer daher überlegt, sich selbstständig zu machen, hat wahrscheinlich schon eine Ahnung davon, in welche Richtung es gehen soll, manchmal fehlt jedoch eine zündende Idee oder man zweifelt an der Durchführbarkeit eines geplanten Geschäftsvorhabens. Schließlich steht ja für viele auch einiges auf dem Spiel: Wer aus einer Festanstellung kommt, will etwa bestimmt die Sicherheit, dass die angedachte Selbstständigkeit sich auch wirklich lohnt, bevor man das sichere Boot verlässt und sich in unbekannte Gewässer wagt. Es gilt daher einige Dinge zu beachten, um die Geschäftsidee umfassend zu prüfen und das Risiko damit so gering wie möglich zu halten.
Eine gründliche Prüfung einer Idee ist das „A“ und „O“ vor der Existenzgründung. Genutzt werden können hierfür Fachliteratur und Checklisten. Ergänzend erweist sich eine persönliche Beratung oft als hilfreich. Eine Gründungsberatung klärt etwa nicht nur offen gebliebene Detailfragen, sondern ermöglicht einen wirklichen Rundum-Check. Ein guter Berater teilt nicht nur mit, welche Aspekte der Idee er für „gut“ oder „schlecht“ befindet, sondern gibt auch Tipps zur Optimierung der Idee.
Um selbst mehr Klarheit über die Durchführbarkeit des Geschäftsvorhabens zu bekommen, ist das Erstellen eines Businessplan hilfreich. Anhand des Businessplans kann nicht nur ein Gründungsberater wichtige Lücken aufdecken und effiziente Tipps geben. Dieser ist in Folge auch notwendig, falls Startkapital gebraucht wird. Der Businessplan dient etwa den Banken oder dem Arbeitsamt als Bewertungsgrundlage zur Bewilligung für Finanzierungen.
Neben der Prüfung, ob eine Geschäftsidee zum Erfolg führen kann sollte man sich auch fragen, ob das Geschäftsmodell tatsächlich zu einem selbst passt. Wer einen Nachtclub gründet, für den gehört langes Aufbleiben zum Usus - nicht jeder ist aber dazu geeignet, bis spät in der Nacht auf den Beinen zu sein. Wer einen Einzelhandel in einer belebten Einkaufsstraße plant, muss dem täglichen Trubel gewachsen sein usw. Wessen Stärken zur Geschäftsidee passen, ist bestimmt schon einen Schritt weiter in Richtung erfolgreiche Existenzgründung.
Dieser Artikel wurde verfasst von Andrea Claudia Delp - amaveo Innovationsmanagement. Auf der Webseite der Autorin – www.amaveo.de - finden Sie weitere wichtige Tipps rund ums Thema Existenzgründung.Weitere Informationen:Beim Thema Personal gut beraten50plus: Stiefkinder des ArbeitsmarktsBusiness in Innsbruck
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