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Existenzgründung: Den Businessplan erfolgreich präsentieren

von Andrea Claudia Delp am 08.12.2010

In einem fertigen Businessplan steckt bereits viel Arbeit. Wer dann damit auch vom Adressaten zu einer Präsentation eingeladen wird, hat wiederum einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit getan. Nun gilt es, sich gut auf die Präsentation vorzubereiten. Es gibt viele Grundregeln, die für jede Präsentation wichtig sind und einige, die speziell für die eines Businessplanes wichtig sind. Diese sind in Folge hier dargestellt.

Wer seinen Businessplan präsentiert, sollte nie vergessen, dass er oder sie ein Ziel vor Augen hat: Eine Vereinbarung soll getroffen werden bzw. eine Zusage gegeben werden. Im besten Fall kann auf Basis der Vereinbarung bzw. Zusage vielleicht sogar bereits weiter in die Zukunft geplant werden. Auch falls eine Zusage noch nicht möglich ist, so sollte zumindest vereinbart werden, wie künftig weiter vorgegangen wird. Auf diese Ziele sollte bei der Präsentation auf jeden Fall hingearbeitet werden. Hierfür ist es notwendig, zu wissen, wie eine Zusage bzw. eine Vereinbarung während der Präsentation erreicht wird.

Ein wichtiges Mittel ist das Stellen von Fragen. Mit der Darstellung der im Businessplan aufgezeigten Geschäftspläne sollte die Präsentation daher nicht zu Ende sein. Der Präsentierende sollte vielmehr nach Abschluss dieses Teils der Präsentation selbst Fragen stellen, die auf eine Vereinbarung abzielen. Z. b. könnte am Ende nach einer Einschätzung der präsentierten Pläne von Seiten der Zuhörer gefragt werden. Die anwesenden Entscheider können dabei ruhig konkret gefragt werden, was diese denn vom Geschäftsvorhaben halten. Die Antworten sind schließlich ein erster Hinweis darauf, ob das Stimmungsbaromter eher in Richtung „Ja“ oder „Nein“ ausschlägt. Falls noch einige Kritikpunkte bestehen, könnte vorgeschlagen werden, diese zu überarbeiten. Dabei könnte gleich nach einem neuen Treffen gefragt werden, bei dem die überarbeitete Form des Businessplanes präsentiert werden kann. Ist die Stimmung eher positiv, wäre nun die Gelegenheit zu einer Wiederholung der wichtigsten Punkte des Geschäftsvorhabens. Dabei ist es möglich, die Anmerkungen der Zuhörer aufzugreifen und damit ihre Einschätzung zu bestätigen.
Nachdem alles nochmal zusammengefasst wurde, kann danach gefragt werden, ob die Entscheider nun eine Entscheidung treffen können bzw. ob es noch weitere Informationen benötigt, um zu dieser zu kommen.

Wichtig ist auch bei einer wie oben beschriebenen guten Gesprächsführung, tatsächlich auch konkrete Aussagen zu bekommen. Es kann hilfreich sein, die Teilnehmer an der Präsentation hierfür einzeln anzusprechen, um eine Antwort zu bekommen. Schweigen zu einer formulierten Vorgehensweise bedeutet nämlich nicht automatisch auch Zustimmung. Hat man die Gewissheit, dass die Vorschläge tatsächlich gut „angekommen“ sind und konkrete weitere Vereinbarungen getroffen wurden, ist man der erfolgreichen Selbständigkeit schließlich schon wieder ein Stückchen näher gekommen.
Diese und andere wichtige Tipps zu den Themen Businessplan und Existenzgründung finden Sie auf der Homepage der Autorin des Beitrags: www.amaveo.de.
Weitere Informationen:50plus: Stiefkinder des ArbeitsmarktsBusiness in Innsbruck
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