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Laserdrucker

von Magnus Herzinger am 17.03.2011

Entgegengesetzt aller Erwartungen, alles nur noch elektronisch aufnehmen, bearbeiten und ausgeben zu können, muss man sich der Realität stellen, dass es ohne entsprechende manuelle Form eines Dokumentes oder Manuskriptes und deren Ausgabe kaum eine Zukunft geben wird.
So werden auch weiterhin Drucker gebraucht und gebaut und jährlich in Stückzahlen ungeahnter Mengen produziert, so dass der Preis eines einzelnen Druckers zum Teil unter den Preis der Nachfüllkartusche gefallen ist, was natürlich auch Marketingtricks zu verdanken ist.

Die Qualität der Drucker verbessert sich immer weiter, und möchten Sie sich einen neuen Drucker zulegen, so lohnt sich immer wieder die Überlegung der Wahl zwischen einem Laser oder einem Tintenstrahldrucker. Zugegeben, die Preise für so manchen Tintenstrahldrucker sind so spottbillig,
dass Sie sich jeden Monat einfach einen neuen kaufen könnten, sobald die Tinte verbraucht ist.
Doch der Laserdrucker hat immer noch einige Features dem Tintenstrahl voraus:

Die Genauigkeit, also die Schärfe der Buchstaben ist technisch bedingt unübertroffen, sowie die Geschwindigkeit, zumindest bei einfarbigen Laserdruckern und erst recht bei Druckern mit Endlospapier, welche durchaus auf 1600 Seiten pro Minute kommen können und damit eine enorme Leistung dar stellt.

Dabei wird ein fotoelektrisches Abbild, welches sich vorher im Arbeitsspeicher des Druckers meist als Bitmap speichert, mit dem Laser über einen drehbaren Spiegel auf einer Bildtrommel mittels negativer Ladung erzeugt, und dann mit einem Trockentoner unter Hitze, meist so etwa 180 Grad Celsius, auf das gleichzeitig positiv geladene Papier aufgetragen. Die Entladung ist also gleichzeitig der Druck. Die Walzen sind ebenfalls leicht geladen, damit sie nicht beschrieben werden und nicht schmieren. Nach der Ausgabe muss das Papier dann noch etwas trocknen, damit auch das nicht verschmiert.

Auch Mehrfarblaserdrucker werden im Bereich Fotodruck immer besser, können aber unter Umständen und aller Regel den Nachteil der Farbuntreue aufweisen, was natürlich im Fotodruck unerwünscht ist.
So sollten Sie sich nur für einen Laserdrucker entscheiden, wenn sie zum Beispiel viele Texte oder Grafiken ausdrucken, bei denen geringe Farbabweichungen unerheblich sind.
Des Weiteren besagt eine Faustregel, falls Sie mehr als 100 Seiten pro Woche ausdrucken,
lohnt sich dieser Drucker wirtschaftlich gesehen immer, denn die Folgekosten sind deutlich geringer als beim Tintenkollegen.

Wenn Sie allerdings Wert auf hochwertige Fotodrucke legen, sind Sie mit einem etwas teureren Tintenstrahldrucker besser bedient, da ein hier der Druck wesentlich naturgetreuer in der Farbe ist,
doch wenn Sie weiterhin viele Texte in kurzer Zeit und hoher Geschwindigkeit benötigen, ist der Drucker mit Lasereinheit weiterhin das Richtige für Sie.

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