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Noch mehr zum Themenkreis:Gut versichert bis zuletztKeine finanziellen Einschränkungen im RentenalterLeichterer Krankenkassen-Wechsel nun möglich
von Robert Jacobi am 09.08.2011
Die meisten Deutschen sind gesetzlich krankenversichert. Nur 20 Prozent gehören einer privaten Krankenversicherung an. Der Wechsel unterhalb der gesetzlichen Krankenkassen war bislang recht bürokratisch und führte wie im Fall der City-BKK-Schließung auch zur Ablehnung der Versicherten seitens anderer Krankenkassen. Dies soll nun anders werden.
Die private Krankenversicherung, kurz PKV im Vergleich zu betrachten, ist ebenso wie die Krankenzusatzversicherung sehr wichtig, da die Tarife der Gesellschaften sehr unterschiedlich sind und dementsprechend auch die Leistungen und Beiträge variieren. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung ist dies etwas anders. Denn hier sind die Beiträge dieselben, aber die möglichen Zusatzleistungen, die von jenen Leistungen abweichen, welche der Gesetzgeber vorschreibt, unterscheiden sich. So kann es, abgesehen von einer Schließung einer Krankenkasse, auch zu einem leistungsmotivierten Wechsel-Wunsch kommen.
Wegen des diesjährigen Skandals der Ablehnung der City-BKK-Versicherten soll nun gesetzlich nachgebessert werden. Grundsätzlich war es schon hierbei nicht statthaft, die Versicherten abzulehnen, weil Aufnahmezwang bei den Kassen besteht. Sie müssen also theoretisch jeden aufnehmen, der Versicherungsschutz beantragt. Nun soll es Sanktionen geben, wenn eine Kasse einen Antragsteller nicht aufnehmen will. Außerdem soll der gesamte Wechsel unbürokratischer vollzogen werden können. Im Falle einer Kassen-Schließung soll den Versicherten künftig nur eine Liste der Kassen vorgelegt werden und der Versicherte kann dann einfach sein Kreuzchen an der Stelle setzen, die ihm beliebt. Das war's. Doch der Verbraucher sollte dennoch die Leistungen der Krankenversicherungen zuvor vergleichen, um die Kasse zu wählen, die besser zu ihm passt.
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