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Klotz und Co.
von Andreas Mettler am 01.09.2011

© Delater / pixelio.de
Wer sich einmal die Zeit genommen hat, um seinem Kind beim Spielen zuzusehen, der wird vielleicht schon bald festgestellt haben, dass zu einem fesselnden und anregenden Spiel nicht viel Zubehör notwendig ist. Oft sind es gerade die Sachen, die von ihrer Form, Funktion und ihrem Zweck her nicht eindeutig festgelegt sind, die den Kleinen am meisten Spaß bringen, denn hier kann sich die Phantasie in alle Richtungen ausweiten und entfalten. Holzspielzeug von Haba oder anderen renommierten Marken gilt daher auch als wertvoller und der Entwicklung des Kindes zuträglicher als batteriebetriebenes Spielzeug aus Plastik, das von vornherein die Nutzung stark einschränkt, da es nur das darstellen kann, was es nun einmal ist, und nur in begrenztem Rahmen verwendet werden kann.
Bauklötze können alles sein: Eine Burg, ein Boot, ein Auto, ein Turm oder wirkungsvolle Wurfgeschosse, und man kann sie über Jahre hinweg verwenden, mit anderem Spielzeug kombinieren und dabei seinen Ideen und Vorstellungen freien Lauf lassen, während viele elektrische Spielsachen die Kinder eher zu hypnotisieren scheinen und mit ihrem Piepen oder ihren monotonen Stimmen auch die Eltern schnell mal an den Rand des Wahnsinns treiben können. Hier gilt tatsächlich, dass das Althergebrachte oft das Beste ist. Bauklötze, Kugelbahnen, Puppen aus gesunden und weichen Materialien und Brett- sowie Gesellschaftsspiele werden niemals aus der Mode kommen, so lange Kinder noch Phantasie haben dürfen. Wichtig ist es, dass Eltern auch zusammen mit ihren Kindern spielen, ihre Welt kennen lernen und teilen und sie nicht vor dem Fernseher oder gar vor dem PC parken, damit sie ruhig und beschäftigt sind.
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